Valle de Cocora - 29.06.2018



Um halb 8 hat der Wecker geklingelt und wir sind aus unserem Bett gekrochen. Der Rest des Zimmers hat noch geschlafen. Kurz darauf gab es Frühstück und wir sind loseglaufen zum Hauptplatz des Dorfes Salento, wo schon einige auf uns warteten und auch die Jeeps bereit standen. Mit den Jeeps fuhren wir zum Cocora Valley. Ja schon wieder kann man hier ein Namensspiel aus Coras Namen machen und trotzdem hat Cora es immer schwer wenn sie nach dem Namen gefragt wird. 

In dem kleinen Dorf für Touristen angekommen liefen wir sofort los und waren schnell für uns alleine, so dass wir den Wanderweg genießen konnten. Das Cocora Valley hat eine besonders große Bedeutung in Kolumbien, da hier die nationalen Bäume wachsen. Die Wachspalmen sind die höchsten Palmen der Welt und werden bis zu 70 Meter hoch. Sie schauen über alles andere im Wald hinweg oder stehen vereinzelt auf Kuhwiesen. Bei einem bewölkt aber sonnigem Himmel genossen wir unsere Wanderung den Berg hinauf und begutachten die seltsamen Palmen. 


Nach einer Abkürzung über eine Kuhwiese hatten wir den ersten Ausblick erreicht und wurden auch mit schönen Fotos belohnt. Kurz darauf ging es weiter zu den nächsten Ausblicken, die wieder eine andere Sicht auf die Palmen und die umliegende Landschaft baten. Auf unser Wanderung fühlten wir uns teilweise wie im Odenwald, da wir auch durch ein Stück Nadelwald mit richtigen Waldwegen liefen.

Nach ca 1,5 Stunden sind wir am höchsten Punkt der Wanderung angekommen, ab hier ging es nur noch bergab. Es gab hier auch viele verschiedene Tiere und Vögel, die an Bäumen mit kleinen Plakaten beschrieben wurden. So wussten wir sofort Bescheid als wir den Vogel Pava Andina sahen. 
Ganz unten angelangt ging es immer am kleinen Fluss entlang und wir überquerten sieben Mal den Fluss über fragwürdige Hängebrücken, die etwas mehr als nur ein wenig wackelten. Trockenen Fußes kamen wir wieder an Koppeln vorbei wo es pünktlich anfing zu regnen. 


Die Regenjacken ließen wir aber im Rucksack, da es angenehm warm war. Wir erhaschten die letzten Blicke auf die Palmen und stellten fest, dass wir etwas schneller als die gesagte Zeit waren, statt 5 Stunden brauchten wir nur knapp 3.
  Zurück fuhren wir wieder mit den Jeeps die schon auf uns warteten. Da wir noch relativ früh am Nachmittag dort waren, setzten wir unsere Reise fort und sind nun auf dem Weg nach Medellín. 


Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Sequoia National Park - 27.03.2018

Sailing to Panama - 04.07. - 09.07.2018

Cataratas de Iguazu - 07 - 08.05.2018