Medellín - 30.06.2018


In Medellín angekommen, sind wir beeindruckt, da die Stadt sehr weit fortgeschritten ist in ihrer Entwicklung. Im Vergleich zu anderen Städten hier in Kolumbien ähnelt sie deutschen Städten von der Infrastruktur und den Gebäuden. Vor ein paar Jahren erlangte die Stadt dadurch auch den Preis der innovativsten Stadt. Das konnten wir heute besonders gut bei unserem Stadtspaziergang feststellen.

Am Morgen haben wir eine Free Walking Tour durch den Stadtteil Comuna 13 gemacht. Medellín hat eine nicht besonders schöne Vergangenheit, weswegen uns wahrscheinlich auch jeder Zuhause sagt, dass wir vorsichtig sein sollen. Seit den 80ern ging es in Medellín viel um Drogen, da die Stadt eine sehr gute Lage für den Vertrieb hat, durch seine Nähe zum Pazifik und den Flughafen.
So machte sich hier besonders Pablo Escobar breit und die Stadt erlebte viel Leid. Seit den 2000ern geht es aber sehr steil bergauf und vor allem erlebt der Stadtteil Comuna 13 einen Aufschwung. In der Zeit davor wurden dort besonders viele Menschen getötet und das Leben war sehr unsicher.


Hier gibt es nicht nur schöne neue Gebäude durch den Staat und die Stadt finanziert, auch der Zusammenhalt in diesem Viertel ist besonders und die Bewohner sind stolz dort zu wohnen. Des Weiteren ist es von vielen legalen schönen Graffitis geprägt.

Der bekannteste Künstler ist Chota13, dieser wurde sogar in die Schweiz eingeladen, um dort ein Kunstwerk zu sprühen. Seine Werke gefielen uns auch besonders und wir hatten sogar eine persönliche Begegnung mit ihm, was wir aber erst eben gerade bemerkt haben.


Die Werke von ihm handeln hauptsächlich von der Befreiung des Stadtteils und deren Auswirkungen. Die besonderen Kennzeichen der Werke des Künstlers wurden uns von unserem Guide mit großen Augen und sexy Lippen beschrieben.




Nach allen Kunstwerken der verschiedenen Künstler kamen wir auf dem Berg an und hatten eine reizende Übersicht über die Stadt. Hier endete auch die Tour bei einem Kaltgetränk.

Da der Vormittag sehr informativ und laufintensiv war, gönnten wir uns Mittagessen am Plaza Botero. Über den Künstler haben wir bereits in Bogota berichtet, hier in Medellín stehen aber riesige Statuen von seinen Kunstwerken. An diesem Platz beobachteten wir viele Menschen und genossen einen leckeren Salat.




Nach der Stärkung liefen wir quer durch die Einkaufsstraßen, um etwas zu bummeln. Irgendwann mussten wir jedoch zum Hostel zurück und ein wenig planen, wodurch wir doch schon wieder hungrig wurden. Ein Glück befindet sich das beste Lokal der gesamten Stadt neben unserem Hostel, was wir nicht wussten. Wir fielen bei dem französischen Restaurant ein und wurden mit einem super Essen überrascht. Nun sind wir nur noch in der Lage diesen Blog zu verfassen bevor wir umfallen und bis morgen liegen bleiben.

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Sequoia National Park - 27.03.2018

Sailing to Panama - 04.07. - 09.07.2018

Cataratas de Iguazu - 07 - 08.05.2018