Bogota - 25.06. - 26.06.2018


Diese Geschichte fasst nun ein paar Tage zusammen, da wir an einigen Orten nur wenig Fotos machen konnten. Anfangen tun wir in Otavalo, wo wir vom 23. - 24.06.18 waren. Nach Otavalo sind wir gefahren, da dort der größte Kunsthandwerksmarkt Südamerikas ist. Dieser findet jeden Samstag statt und füllt einen Großteil der Stadt. Viele der Verkäufer sehen es nicht gerne, wenn Fotos von ihnen gemacht werden, daher gibt es keine vom Markt selbst.


Wir sind gleich morgens auf den Markt gegangen um zu shoppen. Da wir so früh dort waren, war der Markt noch sehr leer und wir konnten uns ganz in Ruhe umschauen. Nach einiger Zeit füllte er sich mit Menschen und wir machten eine kleine Pause. Weiter ging es danach mit shoppen und wir waren doch auch erfolgreich, vor allem mit den Augen shoppen und nicht wirklich alles kaufen, obwohl das nicht einfach ist.

Am nächsten Morgen fuhren wir mit einem Bus zur Grenze Kolumbiens. Wir entfernten uns mit jeder Minute weiter weg vom Äquator und befinden uns tatsächlich wieder auf der Nordhälfte der Erde. Bis zur Grenze ging es relativ schnell. Dort angekommen mussten wir uns einreihen um Ecuador zu verlassen, dies dauerte ca 90 Minuten. Zur gleichen Zeit wie das Fußballspiel Kolumbien gegen Polen stattfand . Bei jedem Tor ertönte eine Sirene als ob etwas gefährliches passierte, aber nur um allen zu signalisieren, dass Kolumbien gewinnt und alle auf dem laufenden zu halten. Das Spiel ging 3:0 für Kolumbien aus und wir durften Ecuador verlassen. Die Einreise ging hingegen viel schneller und wir waren nach ca 10 Minuten in Kolumbien. In Kolumbien hieß die erste Stadt Ipiales, wo der Sieg der Fußballmannschaft ordentlich gefeiert wurde. Wir ließen das auf uns wirken als wir quer durch die Stadt wanderten um zum Busbahnhof zu gelangen. A

Denn von hier soll die Reise weiter nach Bogota gehen, dies dauerte ganze 20 Stunden. Am 25.06.18 kamen wir dann endlich gegen Mittag in der Hauptstadt Kolumbiens an. Es erwartete uns ein wunderbar sortiertes Taxisystem und wir bekamen zügig ein Taxi zu unserem Hostel. Leider hatten wir nicht die vollständige Adresse, so dass wir den Taxifahrer baten uns an der Ecke vorher rauszulassen. Dies  wollte er uns nicht zulassen, da hier die Taxifahrer einen immer bis vor die Haustür bringen. Nach einer kurzen weiteren Diskussion, ließ er uns dann doch gehen und wir fanden unser Hostel 10 Meter weiter.

Da wir doch sehr müde von der Fahrt waren erlebten wir die Stadt an diesem Tag nur noch ein wenig bei einem Spaziergang durch das Botero Museum und unserem Abendessen. Der Künstler Botero ist wohl der bekannteste kolumbianische Maler und präsentiert seine eigenen Werke, die meistens kräftige Menschen zeigen und seine private Sammlung von bekannten europäischen Künstlern.



Am heutigen Morgen sind wir dann früh aufgestanden um unser volles Tagesprogramm zu genießen. Es ging los mit einer Free Walking Tour wo wir viel über die Geschichte Kolumbiens und Bogotas erfuhren. Dabei ging es viel um den Wandel, den Kolumbien gemacht hat und nun auf dem Weg ist, ein richtig Touristen freundliches Land zu werden.



Ähnlich dem Prinzip der morgendlichen Tour ging es von Restaurants zu Imbissen, um sich durch die Spezialitäten zu probieren. Von Empanadas über Suppen, gab es reichlich Snacks, sodass wir beim letzten Stopp kugelrund waren und dem Barrista fasziniert bei der Arbeit zu geguckt haben.


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