Torres del Paine - 19. - 21.04.2018


Wir haben die letzten Tage nichts in diesem Blog geschrieben, da wir eine Tour im Nationalpark Torres del Paine gemacht haben. Leider mussten wir die Tour vorzeitig abbrechen, wieso erfahrt ihr etwas weiter unten.

Tag 1: Wanderung zum Grey Glacier



Heute sind wir erst mit dem Bus in den Nationalpark Torres del Paine gefahren. Hier war unser Plan eine 4 Tagestour zu wandern. Als wir morgens um 7 zum Bus mussten, regnete es so arg, dass wir dachten, das Ganze wird nicht wirklich schön.

Nach 2 Stunden im Bus, ein bisschen warten und 30 min mit dem Schiff hatten wir tatsächlich schönstes Wetter.





An dem Paine Grande Campingplatz angekommen bauten wir unser Zelt auf und machten uns danach auf zur ersten Tagestour.









Den gesamten Tag konnten wir uns höchstens über ein bisschen Wind beschweren.






Nach 11 km auf Trampelpfaden sind wir am Gletscher angekommen. Eine tolle Aussicht und viel Eis erwartete uns.





Natürlich mussten wir den Weg auch wieder zurück.
Als wir zurück waren freuten wir uns riesig über einen Tee und 2 Dosen Ravioli.




Diese durften wir natürlich nur auf einem Gaskocher an den dafür vorgesehenen Stellen zubereiten, da 2010 hier durch einen Tourist ein verheerendes Feuer ausbrach und große Teile des Nationalparks zerstörte.
Nun liegen wir in dem viel zu kleinen Zelt und versuchen gleich zu schlafen. Mal sehen wie kalt es heute Nacht wird.





Tag 2: Tour zum Frances Lookout




Heute haben wir den Tag perfekt gestartet, wir haben das Zelt im Trockenen abgebaut und alles trocken zum Trek geschafft.





Über Patagonien hört man überall, das das Wetter unberechenbar ist und oft am Tag wechselt. 4 Jahreszeiten an einem Tag und wenn wir gestern den Frühling und den Sommer hatten, hat uns heute der Herbst und Winter besucht.



Kurz nach Beginn der Wanderung fing es an zu regnen. Wir sind ca 2,5 Std mit unseren großen Rucksäcken gewandert. Am Italiano Camp angekommen waren wir sehr stolz auf unsere Leistung, da wir den Trek in der vorgegebenen Zeit geschafft haben. (normal schafft man das ohne Rucksack, mit Rucksack rechnen hier alle 1 Std drauf)






Unterwegs haben wir sehr schöne Wasserläufe überquert und sind die Berge hoch und runter gewandert.





Im Italiano Camp angekommen haben wir unser Gepäck trocken gelagert, um den Trek zum Frances Lookout fortzusetzen.



Oben angekommen haben wir unseren ersten Schnee in Südamerika erlebt und wurden mit einer unglaublichen Aussicht belohnt.




Danach ging es möglichst schnell zurück zu unserem Gepäck und dann weiter zu unserem Camp. Als wir das erreicht haben, waren wir glücklich mit unserem Gaskocher im Warmen zu sein, da wir so unsere kalten Knochen etwas aufwärmen konnten.

Tag 3: Wasserlauf zum Camp Central



Am heutigen dritten Morgen unserer Tour konnten wir beruhigt feststellen, dass die kleinen grauen Mitbewohner (Mäuse) unser Gepäck und unser Essen in Ruhe gelassen haben. Wir haben anscheinend genug vorgesorgt im Gegensatz zu Anderen.













Auch wieder früh vor  dem Sonnenaufgang (7:00 Uhr) sind wir aus unseren warmen Schlafsäcken gekrochen. Nach dem lecker gemachten Frühstück ging es heute los auf das längste Stück mit unserem großen Rucksack. Geplant war ein Marsch von ca 7-8 Std Bergauf und - ab.



Durch den Regen in den letzten Tagen waren die kleinen und großen Bäche wohl gefüllt. Was uns vor neue Herausforderungen stellte, da es bei vielen Überquerungen keine Brücken oder Ähnliches gab. Meist lagen nur ein paar größere Steine im Wasser, die aber mittlerweile auch überschwemmt waren. Die Wanderschuhe von Tjark hielten ihn größtenteils trocken. Wobei Coras Schuhe schon etwas älter sind, und vorne ein kleines Loch besitzen. Hierdurch wurden Coras Füße stetig etwas nasser. Wir haben uns trotz der Umstände nicht abhalten lassen den Tag zu Ende zu bringen und haben auch die netten Ausblicke genossen.





Weiter ging es mit einigen Brücken und nicht vorhandenen Brücken.
Im Camp angekommen trafen wir (Team Deutschland) wieder auf das Team Kanada, welches aus zwei sehr netten Kanadierinnen bestand. In den letzten Tagen begegneten wir uns sehr häufig, da wir dieselbe Route gelaufen sind. Wir müssen zugeben, dass wir leider das Wettrennen verloren haben (ca. 1 Std) aber geben uns gerne den Profis geschlagen.







Für den nächsten Tag war der Aufstieg zum Torres Lookout (die Hauptattraktion des Parks) geplant. Da dieser aber wegen des Regens geschlossen ist, konnten wir auch keine Hoffnung auf einen Aufstieg am nächsten Tag haben. Aus diesem Grund brachen wir unsere Tour nun einen Tag früher als geplant ab. Und trotzdem waren wir froh, da wir endlich wieder ein warmes weiches Bett und eine heiße Dusche haben konnten.




Da wir mit Team Kanada zusammenarbeiten, konnten wir uns einen neuen Tag Eintritt im Park verschaffen und unsere Reservierung auf dem Campingplatz verschieben. So ist der neue Plan am Montag den 23.04.2018 die Tour zuende zu bringen. Also Ende gut, alles gut.

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