Yanapaccha 11.06. - 12.06.2018
Als uns von den vielen Bergen in der Umgebung erzählt wurde, die man besteigen kann sind wir Feuer und Flamme. Da wir keinerlei Erfahrung haben wollen wir eine kürzere Besteigung wagen. Schnell wurde für uns der richtige Berg gefunden: er heißt Yanapaccha und gehört zur Cordillera Blanca. Er ist 5440m hoch und beinhaltet eine steile Wand, bei der Eisklettern verlangt wird.
Schon sind wir Montags früh um 6 mit vollem Equipment auf dem Weg. Nach einer szenischen Fahrt gelangen wir mit unserem Guide und Koch an den Startpunkt. Mit wunderschöner Aussicht wandern wir die nächsten zwei Stunden hoch und runter zu unserem Camp. Schön gelegen an einer Lagune konnten wir die Idylle ganz für uns genießen. Nachmittags wurde sich entspannt und nach einem Abendessen ging es früh in die Zelte.
Denn der Wecker klingelte bereits um 1:40 für den Aufstieg zum Gipfel. Nach dem wir uns alle Schichten angezogen hatten, konnte uns gar nicht mehr kalt werden. Von unserem Camp unweit entfernt beginnt der Gletscher, sodass wir unsere Spikes an die Schuhe banden und jeweils einen Eispickel bereit hielten.
Mit unserem Guide vorweg hatten wir ein Seil, das uns alle miteinander verband. Bei Sternenhimmel ging es voran, wobei der Weg nur von unseren Kopflampen beleuchtet wurde. Bis über die Hälfte der Strecke stapften wir durch das Eis bis wir vor der Steilwand aus Eis standen. Nun müssen auch wir manchmal feststellen, dass wir nicht alles haben können.
Ohne Bergsteigererfahrung brauchten wir zu häufig Pausen und mussten uns selbst eingestehen, dass wir es nicht schaffen konnten. Mit dieser Entscheidung drehten wir um und kehrten ins Camp zurück.
Froh über die gesammelten Erfahrungen sind wir trotzdem zufrieden mit der Tour. Nach einem Frühstück wird gemeinsam gepackt und der Rückweg angetreten. Auch wenn es diesmal nicht geklappt hat, sind wir uns sicher wir wollen wieder hier her und unser Berg wird auf uns warten.











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