Trujillo - 13.06.18
Seit Beginn unserer Reise ist uns klar, dass wir hier überall als Touristen auffallen. Egal wie unauffällig wir uns kleiden mit unserer Haarfarbe und Größe sind wir die Exoten. Wir haben uns daran gewöhnt auffällig angeguckt zu werden oder verwirrte Blicke von Kindern zu sehen. Manchmal winken wir dann einfach, aber heute morgen kam eine weitere Steigerung. Im Park wurden wir von einer Familie angesprochen, die gerne ein Foto von uns mit ihrem Kind machen wollten. Natürlich durften sie sich diese Chance nicht entgehen lassen. Danach wollte Tjark 2 Soles für ein Foto verlangen aber er hat es dann doch gelassen.
Der Tag an sich war so garnicht eingeplant, da wir nur von Huaraz nach Mancora wollten. Es gab jedoch keine direkte Verbindung, so strandeten wir morgens um 5 Uhr in Trujillo und der Anschlussbus fuhr erst Abends um 22:30 Uhr.
Also was macht man mit der Zeit, natürlich schauen wir uns die Stadt, über die wir nichts gelesen haben den ganzen Tag an. Mit dem Taxi ging es für kleines Geld in das Zentrum wo wir unseren Augen nicht trauen konnten, uns erwartete der nach unserer Meinung bisher schönste Hauptplatz einer Südamerikanischen Stadt. In der Mitte des Platzes ragte eine imposante Statue und ringsherum sind wunderschöne bunte Häuser aus der Kolonialzeit. Der Platz war so gepflegt, dass Tjark von zwei Polizistinnen angesprochen wurde, da er doch bitte die Füße von der Bank tun solle. So genossen wir noch weiter die Stadtkapelle die passend zur WM den Song “Moskau” interpretierte.
Als wir hungrig wurden suchten wir uns ein nettes Lokal und fanden danach noch die sehr nette Einkaufspassage die auch aus Gebäuden der Kolonialzeit geprägt war. Danach war der Tag auch schon rum, wir warteten noch etwas auf unseren Bus und fuhren dann wieder in die Nacht hinein.






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