Salkantay Trek - 30.05. - 01.06.2018
Der erste Stopp war in Mollepata für das Bezahlen des Eintritts und unser Frühstück. Danach wurden wir weiter gefahren bis nach Soraypampa, welches knapp über 3900 ü.NN liegt. Ab diesem Ort ging es für die Busse nicht weiter, alles wurde ausgeladen und auf Pferde gesattelt. Für die Pferde ging es direkt zum ersten Camp. Da einige Leute die Höhe nicht gewohnt sind, war der erste Tag etwas entspannt und es ging lediglich ein paar hundert Meter hoch zu dem Humantay Lake auf 4250 ü.NN.
Dieser überzeugte durch die unnatürliche Farbe des Wassers, welche durch Mineralien im Berg geprägt wurde. Nach einer Rast am Bergsee und vielen Fotos liefen wir dann den Weg wieder zurück um weiter zum Camp zu kommen. Unser Camp war auf 4050 ü.NN und bestand aus kleinen Holzhütten mit einer Glasfront und sogar einem Speisesaal. So viel Luxus hatten wir uns nicht erhofft.
Da wir gegen 3 Uhr schon im Camp waren und noch etwas Energie über hatten, liefen wir mit einigen anderen noch zu zwei bis drei kleinen anderen Bergen. Nach einem sehr leckeren drei Gänge Menü von unserem Koch vielen wir alle sehr schnell ins Bett.
Nach dieser Stärkung stand für diesen Tag der Salkantaypass an, der auf 4630 ü.NN liegt. Dafür geht es 3 Stunden steil im Zickzack bergauf. Wir waren sehr erstaunt, dass wir doch weiterhin so gut mithalten konnten und uns nur ein Belgier schlug, der vor uns oben war. Oben angekommen warteten wir auf die Anderen bevor wir zum Salkantaylake liefen wo wir ein kleines Ritual mit unserem Guide abhielten.
Wir stapelten Steine übereinander und dazwischen immer drei Cocablätter, die drei Blätter stehen für die drei Welten der Inkas. Die Welt der Kondore, die der Pumas (unsere Welt) und die der Schlange welche für die Erde bzw Unterwelt steht. Zu dem Ritual gehört natürlich auch noch etwas Pisco, was hier das Nationalgetränk ist. Nach der Erfrischung und mit dem Segen der Götter liefen wir bergab bis zu unserem Mittagessen.
Danach ging es immer weiter bergab bis zu unserem Camp am Abend. Die Vegetation änderte sich allmählich beim Herablaufen von Bergland zum Urwald. Das Camp lag nur noch auf 2900 ü.NN und bestand wieder aus kleinen Holzhütten aber diesmal mit Zelt, da hier doch schon einige Moskitos herum schwirrten.
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| Kaffee in den einzelnen Stufen |
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| Pflanze eignet sich getrocknet als Seil |
900 m tiefer angekommen stiegen wir aus, da hier wieder Schluss für den Bus war. Ab hier liefen wir bergauf auf einen Berg der uns überraschte, da wir das erstemal von dort Machu Picchu sehen konnten. Nach der Wanderung von 2 Stunden bergauf ging es 2 Stunden wieder bergab. So dass wir an diesem Tag schon über 2000 Höhenmeter hinter uns hatten.
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| Blick auf Machu Picchu in der Ferne |
In dem Dorf Hidroelectrica angekommen gab es Mittag und wir verabschiedeten uns von unserer Gruppe. Die Gruppe hatte einen Tag mehr als wir gebucht. Für sie ging es mit dem Bus zum nächsten Punkt, für uns und ein anderes Pärchen sollte es nach dem Mittag für drei weitere Stunden Wanderung weiter zum Dorf Aguas Calientes gehen. Die lustigen Namen der Dörfer sind relativ einfach herzuleiten, Hidroelectrica heißt so, da dort ein Umspannwerk ist. Aguas Calientes hat den Namen von den heißen Quellen die es dort gibt, übersetzt heißt es nämlich “heißes Wasser”.
Dort angekommen trafen wir erneut auf eine andere Gruppe mit der wir noch ein Abendessen hatten. Danach mussten wir wieder schnell ins Bett, da wir am nächsten Morgen sehr sehr früh für den Machu Picchu aufstehen mussten.























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