Quito - 21.06 - 22.06.2018
Abends kamen wir in der belebten und lauten Hauptstadt Ecuadors an. In Quito nahmen wir mit unserem ganzen Gepäck wie die Lokals den Schnellbus. So kamen wir zügig durch die langgezogene Stadt bis ins Neustadtviertel La Mariscal. Dort fanden wir schnell unser Hostel und bei einer immensen Auswahl an Kneipen und Restaurants ein Happen zu essen. In unserem Hostel haben wir dann sogar ein bekanntes Gesicht aus Mancora entdeckt und wieder nett gequatscht.
Freitagmorgen ging dann das Bildungsprogramm für die Stadt und deren Geschichte los. Bei einer weiteren Free Walking Tour führte uns Romelo erst ins Stadtzentrum und dann zu allen wichtigen Sehenswürdigkeiten. Bei der Tour gab es ein Wiedersehen mit jemamden, den wir bei der Stadtführung in Lima kennengelernt hatten.
Unser Lieblingsstopp war direkt zu Beginn der zentrale Markt, bei dem wir mehr über typisches Essen und Früchte lernten. Mit einem frischen Saft gestärkt machten wir uns auf dem Weg zum Erzbischofspalast. Als ehemaliger Sitz des Kirchenoberhauptes ist in spanischem Stil erbaut und direkt am Hauptplatz.
Ihm Gegenüber die wichtigste Kirche der Stadt, in der alle wichtigen Persönlichkeiten begraben sind. Die anderen zwei Seiten des Platzes werden vom Rathaus und dem Präsidentenpalast gesäumt. Die Stadt versprüht kolonialen Charme an jeder Ecke der Hauptstadt. Die älteste Kirche der Stadt ist San Francisco und wurde auf die Ursprünge eines Inkapalastes gebaut, der wiederum kurz zuvor erst den Palast der Ureinwohner ersetze. Heute ist der Kirchen komplex der größte in ganz Südamerika.
Von dort ging es in das Bohemian Viertel, das unter dem Namen La Ronda bekannt ist. Tagsüber kann man Kunsthandwerker bei der Arbeit beobachten und bei Nacht füllen sich besonders die zahlreichen Bars und Restaurants. Zum Mittag probierten wir etwas typisches im Markt und waren sehr zufrieden mit der Wahl.
Spontan hatten wir uns nachmittags noch für eine Tour zum Äquator entschieden, oder wie er hier genannt wird der Mittelpunkt der Welt. Der genaue Verlauf wurde mit GPS festgestellt, sodass es zwei Anlaufstellen gibt. Zuerst fahren wir zum Museum mit dem exakten Äquator.
Dort erfahren wir die Eigenheiten zwischen Nord- und Südhälfte sowie die Auswirkungen vor Ort. Das Wasser auf den Erdhälften entgegengesetzt abläuft war uns bewusst, aber das es am Äquator direkt rausläuft war neu.
Auch soll es einfacher sein am Äquator ein Ei auf einem Nagel zu balancieren, da sich die magnetischen Einflüsse gegenseitig aufheben. Dahingegen fällt Balancieren schwerer, da man zu den jeweiligen Seiten gezogen wird.
Mit so viel Wissen bereichert, ging es zum historischen Mittelpunkt der Welt,der 200m entfernt liegt. Dort kann man das riesige Monument kaum verfehlen. Mit einer gewaltigen Weltkugel auf einem Block, soll der Punkt verdeutlicht werden.
















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