Paracas - 06.06.2018
Um 6:15 Uhr klingelte unser Wecker, der uns aus den Tiefen des Schlafens riss, da wir am Vortag nur wenig Schlaf bekommen haben (Nachtbus). Mit dem Bus fuhren wir dann nach Paracas, wo wir den Tag verbringen wollten. Paracas hat einen sehr schönen Nationalpark an der Pazifikküste, welcher auch zu einem großen Teil aus Wüste besteht. Diesen erkundeten wir mit Fahrrädrn, die wir uns im Ort ausliehen.
Mit dem Salz von der Wüste und dem salzigen Meereswind, sind es denkbar schlechte Bedingungen für Fahrräder. Das bekamen wir auch zu spüren, da Cora drei Fahrräder benötigte um ans Ziel zu kommen und Tjarks Rad musste einmal repariert werden.
Beim ersten mal trafen wir zufällig den Besitzer, der mit seinem Auto in der Wüste liegen geblieben ist. So halfen wir ihm sein Auto abzuschieben und Cora bekam das erste Ersatzrad, da der Seilzug der Gangschaltung gerissen war. Danach ging es guter Dinge weiter zu den nächsten kleinen Bergen, wo wir Kormorane bestaunen konnten.
Die kleine Steilküste war so schön, dass Tjarks Fahrrad nicht weiter wollte und die Kette riss. Wir versuchten unser Glück und suchten den Besitzer an der alten Stelle, da dieser nicht aufzufinden war, fuhr Tjark mit Coras Rad wieder zurück wo es natürlich passierte, es riss auch die Kette von Coras Rad. So mussten wir telefonieren, damit wir Hilfe bekamen. Nach einer gefühlten Ewigkeit kam der Besitzer und gab uns das Rad Nr 4 und reparierte Tjarks.
So lustig es war, das sollte das letzte Mal mit einem kaputten Rad sein und wir fuhren weiter glücklich die Berge herab. Letztendlich kamen wir auch wieder in Paracas mit ca. 2 Stunden Verspätung an. Danach beschlossen wir, dass wir das nicht nochmal machen wollten und nahmen den nächsten Bus nach Lima. Nun sind wir hier beim Abendessen und erkunden morgen zu Fuß die Stadt.







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