Lima - 07.06. - 08.06.2018


 Nun sind wir in der Hauptstadt Perus gelandet und fingen direkt am nächsten Morgen mit einer Stadtführung an. Hier erfuhren wir viel über die Geschichte Limas und deren Bewohner, leider können wir uns nicht immer alles behalten aber einiges bleibt meist hängen.

Gestartet sind wir in dem Viertel in dem unser Hostel auch ist. Das Viertel Miraflores ist das Viertel der reichen Bevölkerung von Lima und besteht vor allem aus Hotels und Banken. Wir fuhren direkt nach dem Start der Führung Richtung der eigentlichen Stadtmitte mit dem Expressbus, der unverschämt günstig ist und man schneller als mit dem schnellsten Taxi ist.
Im Zentrum angekommen starteten wir die eigentliche Führung.

Es ging zwischen den zahlreichen Kirchen ohne Kirchturm und Palästen entlang. Die Kirchen in Lima haben oftmals keine Kirchtürme, da diese bei Erdbeben zerstört wurden und immer wieder werden, daher entschied man sich Kirchen ohne Turm zu bauen.

In dieser Stadt zeigt sich schnell die Erfahrung der Inkas in Architektur bzgl. Erdbeben. Die Gebäude der Inkas sind wie Pyramiden aufgebaut und absorbieren so einen großen Teil der Bewegungen. Die Spanier hingegen arbeiteten viel mit Bögen, die sehr anfällig gegenüber Bewegungen im Boden sind, da das System auf ausgeglichene Kräfte in der Mitte des Bogens setzt. Besonders verheerend war das Erdbeben im Jahre 1744, hier wurden viele große Paläste beschädigt.

Am Plaza de Armas angelangt, durften wir der Nationalgarde und deren Kapelle zuschauen wie sie über den Hof des Präsidenten zum Musikstück “Conquest of Paradise von Vangelis” marschierten. Leider bekamen wir den Präsidenten nicht zu Gesicht. Danach sind wir zum ehemaligen Bahnhof von Lima gegangen, wo wir erfuhren, dass für die Gleisarbeiten früher viele Chinesen nach Peru geholt wurden. Diese erbauten Brücken und Tunnel zu geringen Preisen quer durch das Land. Wieso man hier trotzdem keine Mengen an Asiaten wie in der USA sieht, liegt daran, dass nur männliche Chinesen zum arbeiten einreisten und diese sich dann natürlich mit Einheimischen verheirateten. So haben viele Peruaner auch asiatisches Blut und haben ab und zu chinesische Namen.

Nach der Stadtführung haben wir noch einen kleinen Stadtbummel gemacht. Am Abend trafen wir noch zwei Mitstreiter vom Salkantaytrek mit denen wir den Abend ruhig aber sehr lustig ausklingen ließen.
Heute haben wir einen etwas ruhigeren Tag genossen, bei dem wir durch die Markthallen schlenderten und unglaublich gut in einem kleinen Restaurant zu Mittag aßen. Es gab die Combination mit frittierten Fisch, Reis und Fisch und rohem Fischsalat.


Danach genossen wir noch das warme Wetter (auch wenn es nicht so aussieht) am Strand und beobachteten die Surfer. Wer weiß vielleicht machen wir das demnächst auch noch.



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