San Pedro de Atacama - 11.05.2018


Der Name einer Stadt sagt momentan viel für uns aus. Für uns bedeutet San Pedro Stadt des Erlebens. Erst San Pedro in der Region Buenos Aires mit Rafael und nun San Pedro de Atacama. Die kleine Stadt ist völlig von Backpacker überlaufen, aber sobald man etwas um San Pedro herum unternimmt fühlt es sich meist nicht so an.

Gestern sind wir hier angekommen und haben uns nach der Hostelwahl auf den Weg durch die kleine Stadt mit einer sehr süßen Kirche gemacht. Leider war zum Zeitpunkt an der Kirche ein Gottesdienst, der jeden Abend ab 7 Uhr stattfindet. Danach haben wir festgestellt, dass es in dieser Stadt nicht wirklich viel zu sehen gibt, was auch Coras Lonley Planet bestätigt. Um San Pedro herum kann man jedoch eine Menge erleben. So buchten wir unsere erste Tour. Nach dem Abendessen (Tortellini mit Spinat) ging es früh ins Bett, da um 4:30 Uhr der Wecker klingeln wird.

Am nächsten Morgen wurden wir kurz nach dem Zähneputzen abgeholt. Auf ging es mit dem Bus zu dem drittgrößten Geysirenfeld, welches ca. 90 km von hier entfernt liegt. Um ca 7:00 Uhr sind wir nach einer schönen Ewigkeit (nicht für Cora, da sie geschlafen hat) über Schotterpisten am Geysirenfeld angekommen.


Hier gab es ein unglaubliches Frühstück von unserem Tour Guide/Koch, das echtes französisches Baguette und Rührei beinhaltete. Nachdem wir alle bei - 14°C (das Minus ist kein Irrtum) gefrühstückt haben, ging es dann rund um die Geysire.


Tjark überlegte übrigens am Vorabend ob er eine kurze Hose anziehen sollte weil es bis dahin hieß, es wird nur bis zu - 5°C kalt.
Zurück zum Geschehen, wir lernten einiges über die Region und die Geysire. Es gibt zwei Gründe warum wir so früh aufgestanden sind.


Erstens steigt der Wasserdampf bei der Kälte besser auf und ist besser zu sehen. Zweitens gab es noch einen atemberaubenden Sonnenaufgang.



Nach dem Sonnenaufgang ging es dann zu den heißen narürlichen Quellen, in denen wir baden durften, wir möchten anmerken, dass die Temperatur der Luft noch bei ca. 0°C lag.
Da wir die Zeit im warmen Pool etwas vertrödelten mussten wir uns zum Bus beeilen.

Die Tour war natürlich noch nicht zu Ende, es ging weiter zu einer Lagune die Mitten auf dem Hochplateau liegt. Diese Lagune wird vom Schnee der Vulkane gespeist, welche über 5000 üNN liegen. Unsere Aktivitäten lagen bis hier ca. auf 4300 üNN danach ging es auf ca 3500 üNN herunter, wo wir noch ein kleines Dorf besichtigten.

Hier wurde uns erst wieder bewusst wie touristisch das Ganze ist, da in dem besagten Dorf ein Mann mit einem kleinem echten Lama saß und für Bilder Geld verlangte. Ein sehr gutes Geschäft neben der Zucht, da sehr viele auf das Angebot eingingen.
So viel durften wir in der ersten Hälfte des Tages erleben. Wir waren um ca. 12:00 Uhr zurück, so konnten wir uns Fahrräder für den zweiten Teil des Tages ausleihen.

Mit den Rädern ging es ins Valle de la Luna, dies ist eine mondartige Wüstenlandschaft welche viele verschiedene Facetten hat.
Als erstens haben wir Tres Marias gesehen, das eine Felsformationen mit drei Spitzen ist, die an betende Frauen erinnert.


Danach sind wir noch auf eine Düne gekrakselt, was sehr anstrengend bei 30 °C im Schatten war. Aber es gab auch Schatten in der Wüste, um genau zu sein in der Höhle der Sonne.
Aus der Schlucht wieder raus, fuhren wir weiter zurück nach San Pedro wo wir realisierten, das wir insgesamt über 40 km durch die Hitze gefahren sind.

Danach gab es nur noch ein paar wichtige Dinge für uns Duschen, Essen, Blog schreiben und gleich schlafen. Da wir keine Vorräte vor der bolivianischen Grenze kaufen sollten, waren wir heute beim Restaurant nebenan. Im Restaurant ergattern wir einen der letzten Tische und wurden von unserem Nachbartisch lauthals und herzlich begrüßt, es waren ein niederländisches Paar, die ebenfalls durch die Gegend reisten. Dieses Paar erkannte Tjark, da er direkt neben ihnen im Flugzeug von Amsterdam nach Sao Paulo saß. So konnten wir auch sagen es war ein Tag des Wiedertreffens, da wir auch viele Personen getroffen haben, die wir flüchtig kannten.

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