Salar de Uyuni - 12. - 14.05.2018


Heute ging es nach etwas mehr Schlaf um 7 Uhr mit dem Bus zur Grenze von Bolivien. Wir mussten gleich zwei mal bis 8 Uhr warten, da wir um 7:45 an der chilenischen Grenze ankamen und danach 7:45 an der bolivianischen. 

Zwischen den beiden Ländern ist eine Stunde Unterschied. Nun haben wir ein neues Land in unserem Pass.

 Von einem Kleinbus sind wir zu sechst in einen 4x4 Jeep gestiegen. Danach ging es zu der Laguna Blanca, hier konnten wir teilweise die Lagune betreten, da sie noch gefroren war. 



Nach der Lagune ging es mit dem Nissan weiter zu den nächsten Geysiren. Diese waren total anders als die Geysire am Vortag. Es gab hier weniger spuckende Geysire und es roch viel doller nach verfaulten Eiern, da in dieser Gegend das unterirdische Wasser schwefelhaltiger ist. Die Mineralien im Wasser malen wieder schönste Farben auf den Boden. 





Es ging den ganzen Tag auf unbefestigten Straßen zwischen den einzelnen Sehenswürdigkeiten hin und her. So gelangten wir nachmittags zur Lagune Colorada, welche wunderbare rote Farben hatte und mit vielen pinken Flamingos bestückt war. Danach ging es in ein Hostel auf 3500 üNN wo wir uns ausruhen durften. 



Am nächsten Morgen startete der Rock Tag. So wurde uns der Tag erklärt, da wir viele verschiedene Felsformationen am diesem Tag sehen sollten. 


Als erstes haben wir die Felsformation “World Cup” gesehen, da dieser Fels aussieht wie der Pokal der Fußball WM. Tjark hat abschließend ein Kamel geritten und wir beide sind noch ein bisschen geklettert. Nicht so hoch und steil wie in der Kletterhalle, aber die Felsformation der verlorenen Stadt Pompeji haben alle zum Klettern verführt. 

Nach diesen drei Stops mit natürlichen Felsen ging es zur mysteriösen Lagune. Diesen friedlichen versteckten Ort haben wir nach einer kurzen Wanderung mit unserem Tourguide Jesus gefunden. Nach einem stärkenden Mittagessen ging es zu einem Dorf an der Bahnstrecke zwischen Bolivien und Chile.



Abends kamen wir dann an unserem Hostel an, das komplett aus Salz erbaut wurde. Durch Lecken an Wänden und Salz vom Boden konnte das einwandfrei belegt werden. 


Der dritte Tag startete besonders früh, damit wir den Sonnenaufgang in der weltgrößten Salzwüste erleben konnten. Mit allen warmen Schichten eingepackt, erwarteten wir die wärmenden Strahlen der Sonne. 

Mitten in der Salar de Uyuni gibt es allerdings die Insel Incahuasi, die sich mit hunderten Kakteen von der weißen Weite abhebt. Nach einer Wanderung durch die teilweise tausend Jahre alten Kakteen, gab es ein wohlverdientes Frühstück auf Tischen und Stühlen aus Salz.




Die Vormittagssonne wurde für ein Fotoshooting genutzt. Hierbei sind wir Elefanten geritten, haben ein Werbevideo für Pringles gedreht und noch viele weiter lustige Dinge gemacht. Allerdings haben wir beschlossen, keine Topmodels zu werden, da das Fotoshooting in der Höhe doch sehr anstrengend war. 


Weiter ging es einige Kilometer Richtung Rand der Salzwüste. Insgesamt sind wir über 100 km durch die Salzwüste gefahren, bis wir den Rand wirklich erreichten. Hier haben wir noch ein bisschen Zeit bei Souvenirläden und dem Museo del Sal verbracht, bevor es zu einem Zugfriedhof bei Uyuni ging. 

Zu guter Letzt hat unser Guide uns zu sich nach Hause eingeladen, wo wir nochmals festlich bekocht wurden. Natürlich waren alle Mahlzeiten typisch bolivianisch. 
Als Endetappe des Tages haben wir einen Bus nach Potosi genommen, wo wir morgen unsere Reise weiter erleben werden. 

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