La Paz - 16. - 17.05.2018
Der erste Tag in La Paz begann für uns im Bus auf dem Weg nach La Paz, da wir einen übernachtbus von Potosi genommen haben. Zur aufstehen zeit kamen wir hier an und durften schon in unserem Hostel alles klären. Danach ging es zum Frühstück, da man hier besser essen geht als selbst kocht, das ist noch etwas günstiger. Gestärkt gingen wir zu zwei Parks und genossen die Aussicht und das treiben um uns herum.
Um eine noch größere Übersicht zu bekommen sind wir mit der Seilbahn auf den Berg gefahren. Die Seilbahn ist hier ein alltägliches Fortbewegungsmittel, da die Stadt von Bergen umzingelt ist und die Verbindung zwischen der unteren und oberen Stadt sonst eine Ewigkeit braucht. Auf die Idee kam ein Österreicher, der die Seilbahnen als Ersatz von U-Bahn hier einbrachte. Es sind noch nicht alle Verbindungen fertiggestellt aber die wichtigsten für uns schon. Oben angelangt gab es Empanadas zum Mittag.
Wir wollten noch testen wie lange man benötigt ohne Seilbahn herab zu kommen. Wir haben nicht beide Stationen geschafft und eine Station hat zu Fuß eine Ewigkeit gebraucht, daher sind wir froh über das alternative Fortbewegungsmittel.
Vor dem Abendessen hat Tjark noch einen Friseur aufgesucht.
Nun ist der zweite Tag in La Paz angebrochen. Es ging nach dem Frühstück im Hostel direkt zur Stadttour mit zwei begeisterten Führern. Diese führten uns über die vielen Märkte von La Paz und erklärten uns, das dies die Supermärkte hier ersetzt. Tatsächlich kann man in La Paz nur 20 Supermärkte finden aber viele einzelne Marktstände bei denen man alles kaufen kann. Damit ist alles gemeint, von Essen bis Autoreifen oder Handys. Danach haben wir noch einiges über die ehemaligen Präsidenten von Bolivien gelernt, denn hier werden die guten Präsidenten gehängt und die schlechten wiedergewählt.
Hier sieht man Cora mit einer Avocado die eine hier übliche Größe hat.
Nach spannenden Stories ging es für uns weiter durch die Stadt und mit der Seilbahn bis zum Markt in El Alto, dieser ist ein Markt wo sich viele Einheimische einfinden, die mal eben shoppen möchten. Der Markt ist jeden Donnerstag und Sonntag. In der Stadt hatten wir vorher schon den Hexenmarkt kennengelernt, der besonders auf Touristen spezialisiert ist.
Auf dem Markt hatten wir etwas Hühnchen mit schwarzen Kartoffeln gegessen. Schwarze Kartoffeln sind hier eine Spezialität, es sind getrocknete Kartoffeln, die erst gegart und dann in der Sonne getrocknet werden, so halten sie sich angeblich bis zu 30 Jahre. Damit man diese wieder essen kann muss man die Kartoffeln einen Tag einweichen bevor man sie kochen kann.
So ging wieder ein erlebnisreicher Tag für uns zuende und wir sind gespannt auf morgen. Uns gefällt das Marktleben super gut, da kann man schon mal den ganzen Tag bummeln und vergisst die Zeit.












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